Mord aus Eifersucht?

von Redaktion

Tote am Feringasee: Managerin soll einen Geliebten gehabt haben

Unterföhring – Erdrosselt und verkohlt: So wurde vergangenen Montag die Leiche von Beatrice F. (35) am Feringasee bei Unterföhring (Kreis München) gefunden. Ihr Lebensgefährte Konstantin V. (32) sitzt in U-Haft, ihn verdächtigt die Staatsanwaltschaft des Mordes. Es ist ein grauenhaftes Verbrechen, das bislang nicht aufgeklärt werden konnte.

Doch mittlerweile deutet alles auf ein klares Tatmotiv hin: Eifersucht. Nach tz-Informationen hatte Beatrice F. schon länger einen Geliebten. Die Beziehung der Managerin zu Konstantin V. geriet deshalb in die Krise. Konnte V. diesen Umstand nicht ertragen – und brachte sie deshalb um? Verteidiger Tom Heindl will diese Version auf Nachfrage jedenfalls nicht bestätigen. Er dementiert auch, dass Beatrice F. von einem anderen Mann schwanger gewesen sein soll.

Bislang schweigt auch Konstantin V. zu den schweren Mord-Vorwürfen. Aber: Wie schwer der Druck auf ihm lastet, zeigt sein Kollaps im Gefängnis. Noch immer ist der frühere Landschaftsgärtner nach seinem Zusammenbruch auf der Krankenstation in Stadelheim untergebracht.

Währenddessen stehen die Obduktionsergebnisse fest: Beatrice F. wurde demnach eindeutig erdrosselt. An ihrem Hals fanden Rechtsmediziner entsprechende Strangfurchen und Würgemale. Verletzungen hatte Beatrice F. offensichtlich auch an der Scheide davongetragen.

Auch zum Ablauf der grausigen Tat gibt es neue Details. Nach Informationen der tz war der Kopf der Managerin ganz eng in eine durchsichtige Zellophan-Folie eingewickelt. Daran war eine Kordel angebracht, die Beatrice F. die Kehle abgeschnürt hatte. Ihre Leiche hatte wahrscheinlich schon tagelang im Keller des gemeinsamen Reihenhauses in Denning gelegen, bevor Konstantin V. sie mutmaßlich zum Feringasee brachte und dort angezündet hatte. Andreas Thieme

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