Jetzt im Herbst schmökern auch wir Enten gern in Büchern. Zum Glück ist die Bibliothek der Biberin Frau Dr. Raspelzahn voll davon. Diesmal baten wir um ein Buch über Tierkinder. Wir legten es auf einen Baumstumpf, und Klara fing sofort an, darin zu blättern. „Schaut nur, wie süß!“, quakte sie und deutete auf ein Kängurukind, das schon ein wenig älter war. Denn gleich nach der Geburt sind Kängurus nackt. Das in dem Buch hatte aber ein Fell. „Wie ein lebendiges Kuscheltier“, quakte Klara. „Nur wäre es mir als Nestgefährte zu groß.“ Sie überlegte kurz. „Ein kleines Äffchen wäre toll, so eins wie es Pippi Langstrumpf hat.“ Agnes winkte erschrocken mit dem Flügel ab. „Du meinst wohl Herrn Nilsson“, schnatterte sie. „Das ist übrigens ein Totenkopfäffchen. Außerdem wäre selbst so eines zu groß für dein Nest.“ Klara blätterte weiter – bis sie ein noch kleineres Äffchen fand. „Dieses Zwergseidenäffchen wiegt bei der Geburt nur 15 Gramm“, quakte sie. „Das ist ja leichter als eine Erdbeere.“ Auch als Erwachsene sind diese Äffchen keine Riesen: Sie werden nur etwa so groß wie ein Rotkehlchen und wiegen bis 120 Gramm. „So ein kleines Äffchen könnte ich locker auf dem Rücken tragen“, quakte Klara. „Das würde dir sicher davonhüpfen, schnatterte ich. „Hier steht, dass es fünf Meter hochspringen kann. „Außerdem sind Affen keine Haustiere – so klein sie auch sein mögen.“ Eure Paula