von Redaktion

Da Kirchweih früher auf dem Lande ein richtiges Familien- oder Sippenfest mit der ganzen Verwandtschaft war, begannen die Vorbereitungen schon Tage vorher. So mussten Gänse und Enten geschlachtet werden. Am Kirchweihsamstag stand die Bäuerin fast nur in der Küche, um in heißem Fett die beliebten Kirchweihnudeln, die „Ausgezogenen“ oder „Kücheln“, herauszubacken. Während in Niederbayern die Köchin die Nudeln mit der Hand formt, nimmt die schwäbische Hausfrau das Knie zu Hilfe – deshalb heißt dort das Schmalzgebäck „Knieküchle“. Ein beliebtes Kirchweihgebäck sind auch Krapfen, Vogerl, Schneeballen, Apfelküchel, Schuchsen und Striezel. Kirchweih war auch bei den Dienstboten sehr beliebt, weil sie sich da satt essen konnten.

Zru heiligen Theres beginnt die Weinles.

Späte Rosen im Garten lassen den Winter noch warten.

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