von Redaktion

Genau wie ich fliegen meine Entenfreundinnen Klara und Agnes nicht in den Süden – auch wenn es uns manchmal in den Federn juckt, den vielen Zugvögeln zu folgen. Wir verbringen den Winter dennoch lieber in unserer bayerischen Heimat. Das liegt vor allem an Klara. „In zwei Monaten ist Weihnachten“, quakte sie. „Ich will das Fest mit allem feiern, was dazugehört – mit Plätzchen und mit Tannenduft.“ Einen Christbaum am Strand? Kann sie sich nicht vorstellen. „Traditionen sind mir eben wichtig“, quakte sie. Die Stare sehen das lockerer. „Jeder hat andere Traditionen“, zwitscherte einer. „Manchen Vögeln sind sie wichtiger, anderen weniger.“ So gebe es auch unter ihnen welche, die – obwohl Stare, zu den Zugvögeln zählen – auch im Winter bleiben. „Sie finden auch hier genug Futter“, zwitscherte der Star. „Darum haben einige beschlossen, auf die Reise zu verzichten. Jeder, wie er mag, zwitschere ich immer.“ Andere Vögel nehmen es mit ihren Traditionen dagegen sehr genau. Die Mauersegler zum Beispiel fliegen schon im August nach Afrika und kommen erst ab Mitte April nach Deutschland zurück – und das schon seit Generationen. „Und sie sind schnell“, quakte Agnes. „Sie fliegen mit einem Tempo von etwa 130 Kilometern pro Stunde.“ Dagegen sind die Gänse mit ihren 60 Kilometern pro Stunde schon fast lahme Enten. Eure Paula

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