In Schongau ist die Einführung einer Straßenausbau-Beitragssatzung (Strabs) fürs Erste erfolgreich abgewehrt (wir berichteten). Die Gemeinde steht mit ihrer Weigerung, die Anlieger-Gebühr einzutreiben, aber nicht allein. Nach einer Aufstellung des Innenministeriums von 2015 hatten nur 349 der 500 Kommunen in Oberbayern eine Satzung.
Nun denken die Anführer des Protests in Schongau über eine Ausweitung ihrer Aktionen nach. „Unser Ziel ist es, das Gesetz insgesamt abzuschaffen“, sagte die Schongauerin Irmgard Schreiber-Buhl unserer Zeitung. „Deshalb werden wir nach München gehen, es sind bereits mehrere Aktionen geplant. Wir sind mittlerweile in ganz Bayern gut vernetzt, da gibt es viel Unterstützung.“ Termine für die Aktionen gibt es aber noch nicht. bo