von Redaktion

Kühe, die bis in den Herbst bei Wind und Wetter auf der Weide stehen – in der Nähe meines Sees gibt es das noch. Dort ist ein Bauernhof, von dem ich euch schon öfter gequakt habe – und zu dem gehören auch große Weiden. Inzwischen stehen aber sogar diese Kühe im warmen Stall. Darüber war ich ganz froh, als ich sie neulich mit meinen Entenfreundinnen Agnes und Klara dort besuchte. „Vielleicht sorgt sich der Bauer, dass es euch Kühen zu kalt wird“, schnatterte sie. „Ihr seid ja schließlich keine Yaks mit dichtem Wuschelfell.“ Diese Rinder leben im Himalaya. Das ist ein Gebirge in Asien, zu dem der Mount Everest, der höchste Berg der Welt, gehört. Ganz so hoch wollen die Yaks zwar nicht hinaus. Bis in Höhen von etwa 6000 Metern kommen sie aber zurecht. An die Kälte sind sie sehr gut angepasst. „Sie haben ein dichtes Fell und kennen keine Höhenangst“, quakte Agnes. Ihre Hufe sind breit und vorne spitz. So finden sie auch auf steilen und rutschigen Wegen Halt. Auch mit der dünnen Luft in solch großer Höhe kommen sie gut zurecht. „Yaks haben besonders große Lungen und Luftröhren“, quakte Agnes. „So können sie pro Atemzug mehr Luft einatmen.“ Unsere heimischen Kühe würden die wuscheligen Rinder aber wohl nicht verstehen. „Sie muhen nicht, das klingt eher wie ein Grunzen“, quakte Agnes. Yaks nennt man daher auch „Grunzochsen“. Eure Paula

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