von Redaktion

Manche Tiere haben wirklich komische Namen. Meine Entenfreundin Klara quakte neulich von Quallen. „Da gibt es die Leuchtquallen, Seewespen – und Portugiesische Galeeren“, schnatterte sie. „Die Portugiesischen Galeere sieht zwar aus wie eine Qualle, ist aber ein Zusammenschluss vieler einzelner Tiere“, quakte da meine Entenfreundin Agnes dazwischen. Sie besteht aus vielen Polypen, die zu den Seeblasen gehören. Sie würden aber so eng zusammenleben und -arbeiten und aussehen, als wären sie eine einzige große Qualle. „Vor Portugiesischen Galeeren muss man sich jedenfalls in Acht nehmen“, quakte Agnes. „Das sind gefährliche Jäger der Meere.“ Sie lassen sich vom Wind und der Strömung treiben. Oben an der Wasseroberfläche haben sie einen fast durchsichtigen Ballon mit einem durchsichtigen Segel. Darunter hängen viele Polypen aneinander und bilden bis zu 30 Meter lange Fäden. „Jedes einzelne Tier hat sehr viel Gift“, quakte Agnes. „Eine Portugiesische Galeere kann sogar einen Zweibeiner töten.“ Normalerweise nutzen die Tiere ihr Gift aber, um Fische zu fangen. Berührt einer einen der Arme der Portugiesischen Galeere, dann lähmt und tötet ihn das Gift. Er wird dann herangezogen und verdaut. Eine einzige Portugiesische Galeere fängt pro Tag übrigens etwa hundert Fische. „Also mir würde jetzt schon einer reichen, um satt zu werden“, quakte Klara. Eure Paula

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