von Redaktion

„Hilfe, da ist ein Wolf!“ Das quakte meine Freundin Klara, als wir Enten an einem Gartenzaun vorbeiwatschelten. Der vermeintliche Wolf war aber in Wirklichkeit ein großer Hund mit grauem Fell. Trotz Zaun fröstelte mich ein wenig, als uns der Hund mit seinen blauen Augen anstarrte. „Ich bin ein Husky, ein Schlittenhund“, jaulte er. „Die Hunderasse, zu der ich gehöre, gibt es schon seit mehr als 2000 Jahren.“ Dabei trug er den Kopf hoch. „Meine Vorfahren waren Wölfe“, jaulte er stolz. Dabei weiß doch jedes Küken, dass alle Hunde von Wölfen abstammen, selbst Schoßhündchen. Der hier sah seinen Vorfahren allerdings viel ähnlicher. „Wir Schlittenhunde mögen die Kälte“, erklärte der Hund. „Jetzt im Winter fühlen wir uns pudelwohl.“ Das liegt einfach daran, dass sie schon vor langer Zeit in kalten Regionen gezüchtet wurden, um den Zweibeinern bei der Schlepperei im Schnee zu helfen. Dafür wählte man Tiere, die Kälte gut vertragen. „Pudel sind darin nicht so gut“, jaulte der Husky. „Dabei gäben sie sonst gute Schlittenhunde ab.“ Er erzählte uns von „Iditarod“. Dieses längste Schlittenhunde-Rennen der Welt führt fast 2000 Kilometer durch die eisige Wildnis Alaskas. „Vor ein paar Jahren war auch ein Pudelgespann am Start“, jaulte der Husky. „Sie schlugen sich wacker. Aber nach zwei Tagen gab ihr Besitzer auf – weil die Kälte den Hunden zu stark zusetzte.“ Eure Paula

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