München – Die Polizei in München sieht keinen Anlass, Weihnachtsgottesdienste heuer anders zu schützen als in den Jahren zuvor. Es gebe derzeit keine Hinweise auf eine „konkrete lokale“ Gefährdungslage, teilte ein Sprecher auf Anfrage mit. Rund um religiöse Events setzten Beamte aber mit den jeweiligen Veranstaltern individuelle Sicherheitskonzepte um. Die Polizei habe dabei im Vorfeld eine Beraterfunktion, sagte der Sprecher. Anlasslose Einlasskontrollen solle es in der Regel nach wie vor zwar nicht geben – wohl aber bei begründeten Verdachtsfällen auch Personen- und Taschenkontrollen. Wer diese durchführt, blieb offen. Polizeibeamte an den Kirchenportalen soll es nicht geben. An Heiligabend feiert Erzbischof Kardinal Reinhard Marx die Christmette in der Münchner Frauenkirche. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland und Bayerns Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm feiert dann am ersten Weihnachtsfeiertag einen Gottesdienst in der Kirche St. Matthäus. dpa/mm