Seid ihr auch gut ins neue Jahr gestartet? Wir Enten waren froh, dass keine verirrte Rakete in unseren Nestern gelandet ist. Aber zum Glück waren wir weit genug von Zweibeinern entfernt. Wir Enten konnten es also genießen, als um Mitternacht die Raketen in den Himmel rasten. Wir umflügelten uns gegenseitig und wünschten uns ein gutes neues Jahr – so wie wir das immer tun. Und damit 2018 ein Glücksjahr wird, sind wir Bräuchen aus aller Welt gefolgt. Meine Entenfreundin Klara hat sich zum Beispiel kurz vor Mitternacht in ihr Nest gekuschelt – um dann genau zum Glockenschlag wieder herauszuspringen. „In Dänemark soll ein solcher Mitternachtssprung Glück bringen“, quakte sie uns später – und es ist ja wirklich ein Glück, dass sie bei der Landung nicht ausgerutscht ist. Auf die Tricks der Dänen allein wollte sie sich aber nicht verlassen. Sie erklärte uns, dass die Menschen in Brasilien in der ersten Nacht des Jahres an einen Strand gehen und dort sieben Mal über Wellen springen. „Bei jedem Sprung wünschen sie sich etwas für das neue Jahr“, quakte Klara begeistert. Mir gefiel ein Brauch aus Mexiko und Kolumbien besonders gut. Dort tragen die Menschen einen leeren Koffer ums Haus. Das soll Glück bringen und ihnen viele Reisen bescheren. Weil ich eine reiselustige Ente bin, flog ich mit einer leeren Tüte einmal um den See – das funktioniert vielleicht auch. Eure Paula