von Redaktion

Nicht nur wir Enten werden manchmal unterschätzt. Das gilt auch für viele andere Tiere. Schwämme gehören zum Beispiel dazu – und ich quake jetzt nicht von einem Küchenschwamm, der in einer Fabrik hergestellt wurde. Ich meine Meerestiere, die früher tatsächlich von Menschen gesammelt wurden, um sie als Badeschwamm zu nutzen. „Dafür sind sie aber viel zu schade“, schnatterte meine Entenfreundin Agnes, während sie ihre schmutzigen Federn säuberte. „Obwohl ich zugeben muss, dass ein Schwamm jetzt ziemlich praktisch wäre.“ Im Meer können Schwämme aber viel mehr als Dreck aufsaugen. „Sie filtern das Wasser und nehmen dabei Giftstoffe wie Quecksilber auf“, quakte Agnes. „Das bringt sie aber nicht um. Sie schließen die aufgenommenen Giftstoffe einfach in Kapseln ein.“ So können sie ihnen nicht mehr schaden. Menschen staunen nicht nur darüber, wie Schwämme mit Giften fertigwerden. Spannend finden sie vor allem solche, die nicht so schön weich sind wie Badeschwämme. Manche bilden Fasern aus einer Art Bioglas. „Auch die Zweibeiner stellen Glasfasern her“, quakte Agnes. „Vor einigen Jahren haben sie aber Glasschwämme in der Tiefsee gefunden, die das sozuquaken mit links machen.“ Und: Die Fasern, die diese Tiere bilden, können Licht sogar noch besser leiten als Glasfasern, die von Menschen hergestellt werden. Eure Paula

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