von Redaktion

Mit einer Sache haben wir Enten nicht so viel Arbeit wie ihr Zweibeiner: Da wir keine Zähne haben, müssen wir die auch nicht jeden Tag putzen! Statt Zähnen haben wir Lamellen im Schnabel. Mit denen filtern wir allerlei Kleingetier aus dem Wasser – schmackhafte Krebse und Würmer zum Beispiel. „Zum Glück haben wir keine Zähne“, quakte meine Entenfreundin Klara. „Woher sollten wir auch eine Zahnbürste nehmen?“ Agnes winkte mit dem Flügel ab. „Ich habe mal von einem Zahnbürstenbaum gelesen“, quakte meine Freundin. Das fand auch Klara spannend. „Dann kann man sich die Zahnbürste einfach wie einen Apfel vom Baum pflücken“, quakte sie. „Wie praktisch!“ Agnes schüttelte den Kopf. „Nein, so ist das nicht“, quakte sie. „An diesem Baum wachsen keine Zahnbürsten.“ Der Baum werde so genannt, weil Zweibeiner seine Zweige nehmen und darauf herumkauen, um saubere Zähne zu bekommen. Dieser Baum wächst in Teilen Afrikas und Asiens. „Dort nutzen die Menschen die Zweige schon seit Jahrhunderten für ihre Zahnpflege.“ Das ist doppelt schlau. Die Zweige enthalten Fluoride, die auch in moderner Zahnpasta stecken und die helfen, die Zähne gesund zu halten. Für eine Natur-Zahnbürste entfernt man die Rinde an einem Ende des Zweigs. Darauf kaut man herum, bis sich die Pflanzenfasern voneinander lösen – eine Art Bürste entsteht. Eure Paula

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