Bayerische Chronologie

von Redaktion

1946: Die Pfalz wird dem neuen Bundesland Rheinland-Pfalz angegliedert. 19. Mai 1949: Der Landtag lehnt das auf Herrenchiemsee ausgearbeitete Grundgesetz der Bundesrepublik ab, weil es Bayern zu wenig Eigenständigkeit lasse.

1954/59: Bau des Sylvensteinspeichersees. 1955/59: Spielbankenaffäre.

1955: Lindau wird Bayern angegliedert.

1957: Nach dem Scheitern der „Viererkoalition“ (erste Regierung ohne CSU) wird Hanns Seidel (CSU) Ministerpräsident. Seit 1962 regiert die CSU bis 2008 Bayern mit absoluter Mehrheit alleine. Die Ministerpräsidenten sind: Alfons Goppel, Franz Josef Strauß, Max Streibl und Edmund Stoiber.

1971: Der Landtag beschließt: Die Zahl der Landkreise wird zum 1. Juli 1972 von 143 auf 71 Kreise halbiert.

1972: Olympische Spiele in München.

1980: Für herausragende Wissenschaftler und Künstler wird der Bayerische Maximiliansorden geschaffen. Die Zahl der lebenden Ordensträger ist auf 100 beschränkt.

7. Mai 1980: Mit Landtagsbeschluss wird Sexualerziehung Teil des Schulunterrichts.

1984: Bayern ist das erste Bundesland, in dem der Umweltschutz Verfassungsrang erhält.

1986: Gewaltsame Proteste gegen den Bau der Wiederaufbereitungsanlage (WAA) in Wackersdorf bei Schwandorf. Auch Polizeieinsätze eskalieren.

12. Oktober 1986: Die Grünen schaffen mit 7,5 Prozent erstmals den Sprung in den Landtag.

30. Oktober 1986: Mit Mathilde Berghofer-Weichner (Justiz) wird erstmals eine Frau Ministerin.

1988: Die „Memminger Prozesse“ um Abtreibungen werden bundesweit beachtet.

3. Oktober 1988: Strauß stirbt.

1997: Besucherandrang bei der umstrittenen Wehrmachtsausstellung im Münchner Rathaus.

8. Februar 1998: Per Volksentscheid wird der Bayerische Senat abgeschafft.

2001: BSE-Krise (Rinderseuche) in Deutschland und Bayern.

22. September 2002: Edmund Stoiber tritt als Kanzlerkandidat an, unterliegt jedoch.

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