Gärten können sehr verschieden aussehen: Manche Zweibeiner fegen im Herbst jedes Blatt weg. Andere lassen alles Laub liegen – damit tun sie vielen Tieren einen Gefallen. Amseln lieben es, mit dem Schnabel jedes Blatt umzudrehen. Dabei finden sie viele saftige Spinnen und knackige Käfer. „Das Laub mögen aber auch die Regenwürmer“, quakte Agnes. Die ziehen es in ihre Wohnröhren und fressen die Blätter dann. „Wenn die Würmer dann groß müssen, produzieren sie damit einen guten Dünger.“ Im Winter allerdings kriechen sie bei großer Kälte tief in die Erde. Auch wenn das die Henne vom Bauerhof in der Nähe gar nicht hören wollte, als ich ihr davon quakte. „Kommt raus von da unten!“, gackerte sie wütend. „Spar dir die Mühe, die Regenwürmer hören dich nicht. Die sind doch stocktaub“, gackerte eine andere Henne. Das stimmt aber nur zum Teil. Zwar haben Regenwürmer tatsächlich kein Organ, mit dem sie Geräusche hören können. „Dafür haben sie eine empfindliche Haut“, quakte meine Entenfreundin Agnes. „Damit spüren sie Druck und wenn etwas vibriert – so wie diese Handys der Zweibeiner, wenn der Klingelton ausgestellt ist.“ Geräusche, die nichts anderes als Schallwellen sind, spüren Regenwürmer also als Druckveränderungen. So ist das auch bei Schnecken. Schlangen nehmen ebenfalls Vibrationen wahr, haben aber auch ein richtiges Innenohr. Eure Paula