von Redaktion

Wir Enten haben den Schnabel voll von den ständigen Wetterwechseln. „Jetzt haben wir schon im Januar Aprilwetter“, quakte meine Freundin Klara genervt. „Hoffentlich wird es bald ein wenig ruhiger“, schnatterte ich. Wir waren gerade zusammen mit Ente Agnes zu Besuch auf dem Bauernhof in der Nähe des Sees. „Das könnt ihr aber laut schnattern!“, krähte der Hahn, der uns zugehört hatte – und das ziemlich laut. „Übertreib mal nicht, sonst werd ich noch taub!“, quakte Klara. „Und ja, du bist garantiert der lauteste Vogel der Welt.“ Sie wollte ihn auf den Flügel nehmen. Er hält sich nämlich für den tollsten Hahn im Umkreis. „Ja, das muss stimmen“, krähte der sogleich. „Ganz sicher bin ich der lauteste Vogel!“ „Das war doch ein Witz!“, schnatterte Agnes. „Die Tui-Vögel in Neuseeland sind viel lauter.“ Wie Papageien können sie andere Tiere und viele Geräusche nachahmen. „Der lauteste Vogel der Welt ist aber der Fettschwalm, der in Südamerika lebt“, quakte Agnes. Seine Rufe können mit bis zu 100 Dezibel so laut wie eine Motorsäge werden. Die Vögel nutzen sie, um sich ähnlich wie Fledermäuse in der Dunkelheit zu orientieren. Die finden sich zurecht, indem sie Laute ausstoßen und deren Echo auffangen. Allerdings nutzen Fledermäuse dabei Töne, die Menschen nicht hören können. Der Fettschwalm indes ist auch für euch nicht zu überhören. Eure Paula

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