Brauchtums- kalender

von Redaktion

Ein Zentrum der bayerischen Fasenacht ist bis heute das Werdenfelser Land. Am bekanntesten sind die Schellenrührer von Mittenwald, die – ebenso wie in Krün und Wallgau – am Unsinnigen Donnerstag ab zwölf Uhr mittags in einem rhythmischen Hüpftanz, angeführt von einem Vortänzer, durch den Geigenbauerort ziehen und dabei einen Höllenlärm veranstalten. Dazu haben sich die Maskera, angetan mit weißem Hemd, kurzer Lederhose, weißen Wadlstrümpfen und grünem Velourshut, große Kuhglocken um den Leib gebunden. Ihr Gesicht verhüllen sie mit den traditionellen, kunstvoll geschnitzten Holzlarven. Mit ihrem Umzug wollen die Mittenwalder Schellenrührer den Winter vertreiben.

St. Agatha, die Gottesbraut, macht, dass Schnee und Eis gern taut.

Dorotha gibt den meisten Schnee.

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