In Nürnberg zeichnet sich die Gründung eines Netzwerks für „Bürgerasyl“ ab. Weil das Kirchenasyl zahlenmäßig nicht ausreiche, sollen engagierte Bürger von der Abschiebung bedrohte Afghanen in ihren Wohnungen aufnehmen – auch wenn dadurch Strafanzeigen drohen. Es sei ein „Akt des zivilen Ungehorsams“ und des „solidarischen miteinander Lebens“. In rund zehn deutschen Städten gibt es ähnliche Initiativen. Afghanistan zählt laut dem „Global Terrorism Index“ zu den am meisten vom Terror betroffenen Ländern der Welt. epd