von Redaktion

Kürzlich waren wir Enten im Tierpark. „Lasst uns in eines der Häuser watscheln, in denen tropische Tiere wohnen“, quakte meine Entenfreundin Klara. „Da ist es schön warm.“ Gequakt, getan: Doch kaum waren wir drinnen, entdeckte uns ein Mitarbeiter – und scheuchte uns wieder hinaus. Als Zoowärter verstand er natürlich unsere Sprache. „Ehrensache“, sagte er. „Aber quakt selbst: Wo kämen wir hin, wenn wir auch noch wilde Enten hier beherbergen?“ Schließlich würden doch schon so viele Tiere im Zoo leben, die gehegt und gepflegt werden müssen. „Um genau zu sein: 18 932 Tiere, die zu 733 Arten gehören“, sagte der Zweibeiner. „So viele? Das ist ja elefantös“, schnatterte Klara. „Zum Glück sind nicht alle so riesig wie Elefanten und Giraffen“, erklärte der Zoowärter. „Sonst würden sie uns die Haare vom Kopf fressen!“ Er verriet uns, dass einmal pro Jahr alle Tiere gezählt werden. „Und wie macht ihr das bei den vielen winzigen Fischen und Schnecken in den Aquarien?“, fragte ich. Sie alle halten schließlich selten still. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass man die so einfach zählen kann. Der Zoowärter erklärte uns, dass ihm da ein Trick hilft. „Bei kleinen Schwarmfischen zählen wir die Fische in einem Teil des Beckens“, erklärte er uns. „Ist das ganze Becken zehn Mal größer als der Teil, in dem gezählt wurde, nimmt man die Zahl der Fische einfach mal zehn.“ Eure Paula

Artikel 9 von 11