München – Die Gefahr, sich von einer Zecke eine Hirnhautentzündung einzufangen, ist von April bis Oktober am größten. Vor Beginn der Zeckensaison gilt es, sich rechtzeitig impfen zu lassen, rät Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU): „Es ist jetzt höchste Zeit.“ Die Zahl der bayernweiten Fälle von Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) sei im vergangenen Jahr deutlich gestiegen – auf 234 Fälle. 2016 waren es nur 159, 2015 128 Fälle. Gerade wer sich viel in der Natur aufhalte, sei es beim Sport, beim Wandern oder im eigenen Garten, sollte sich laut Ministerin impfen lassen. 83 von 96 bayerischen Landkreisen sind FSME-Risikogebiet. Kinder zwischen fünf und neun Jahren seien besonders anfällig, aber nur ein Drittel von ihnen sei geimpft. Zecken sollten zudem schnellstens entfernt werden. Sie können auch Borreliose übertragen, gegen die keine Impfung schützt und die mit Antibiotika behandelt werden muss. mm