von Redaktion

Wie gerne hätte ich ein buntes Federkleid. „So ein paar Farben wären jetzt im Frühling schön“, quakte ich meiner Freundin Klara. „Immer nur weiße Federn zu haben, ist langweilig. Die Schneehasen haben es da besser.“ Vor Kurzem war ich nämlich mit Klara im Gebirge. Dort haben wir einige Schneehasen kennengelernt. Ihr Fell war weiß. Im Sommer ist es aber braun. Welche Farbe ihr Fell hat, hängt bei ihnen von der Temperatur ab. Wird es kälter, bekommen sie ihr weißes, weiches Winterfell. Auch Klara mochte die Schneehasen. Mehr als das Fell gefiel ihr aber, dass sie in kleinen Gruppen leben. Die Feldhasen bei uns am See hoppeln lieber allein herum. „Und hast du mal auf die Hinterbeine der Schneehasen geachtet?“, schnatterte Klara. Ich nickte. Ihre Beine hatten ein besonders dichtes Fell, das war mir auch aufgefallen. Für die Hasen ist das praktisch. Sie sinken dann beim Hoppeln nicht so tief im Schnee ein. „So als hätten sie Schneeschuhe an“, quakte ich. „Da haben Raubtiere wie der Fuchs das Nachsehen. Im Schnee kommen sie nicht so schnell voran.“ Inzwischen spüren auch die Schneehasen den Frühling. Ihr weißes Fell ist stellenweise schon mit braunen Haaren durchsetzt. Im Winter ist das weiße Fell aber eine prima Tarnung – zumindest dann, wenn Schnee liegt. Im Sommer aber wären schneeweiße Hasen für Feinde viel zu leicht zu entdecken. Eure Paula

Artikel 4 von 11