Sprengungen aufgeklärt

von Redaktion

Polizei nimmt 22-Jährigen fest – Taten auch in Poing

Straubing/Poing – Ein arbeitsloser 22-Jähriger aus dem Landkreis Straubing steht unter Verdacht, für die Sprengung von sechs Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn verantwortlich zu sein. Beamte des Bayerischen Landeskriminalamts nahmen den deutschen Staatsangehörigen in seiner Wohnung fest. Dort konnten auch Beweismaterial und Geldscheine, die Teil der Beute sein könnten, sichergestellt werden.

Die Serie der Sprengungen begann am 6. Februar um fünf Uhr früh, als am Bahnhof von Burgthann (Kreis Nürnberger Land) ein Automat in die Luft flog. Weitere Tatorte waren Weißenohe (Kreis Forchheim) und Eichstätt. Gleich zwei Mal schlug der Täter am S-Bahnhof Grub bei Poing (Kreis Ebersberg) zu, wo im Februar erst der eine, zehn Tage später dann der zweite Automat in die Luft gejagt wurde. Die Detonation war so heftig, dass die Bahn zur Spurensicherung den S-Bahnverkehr unterbrechen musste. Letzter Tatort war am 5. März das kleine Neuhof an der Zenn (Kreis Neustadt a.d. Aisch/Bad Windsheim).

Die Polizei schätzt den Sachschaden insgesamt auf mindestens 150 000 Euro. Die Polizei vermutet, dass der 22-Jährige die Sprengungen nicht allein verübte, Ermittlungen laufen.  mm

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