So viele Unterschriften für ein Volksbegehren gab es noch nie. 189 893 Unterschriften gegen die Straßenausbau-Beiträge haben die Freien Wähler gestern beim bayerischen Innenministerium eingereicht. Nötig wären nur 25 000. Cornelius Thum, Leiter des Sachgebiets Verfassungs- und Wahlrecht, nahm die Listen von FW-Chef Hubert Aiwanger (Mitte) und Generalsekretär Michael Piazolo (links) in Empfang. Die Adressen der Unterzeichner wurden von den Einwohnermeldeämtern bereits geprüft, Doppel-Eintragungen wurden abgezogen, übrig blieb ein Volksbegehren der Rekorde. In unserem Büro liegen aber sicher noch einmal Listen mit 100 000 Unterschriften“, berichtet Michael Fischl von der FW-Geschäftsstelle. „Am Ende dürften es 400 000 bis 500 000 werden.“ Das Innenministerium prüft nun innerhalb von sechs Wochen, ob das Volksbegehren zugelassen wird. Danach müsste eine zweiwöchige Eintragungsfrist bestimmt werden – es sei denn, die CSU macht zwischenzeitlich ihre Ankündigung wahr und schafft die Straßenausbau-Beiträge per Landtagsbeschluss ab. Foto: Marcus Schlaf