Klara kann es kaum noch erwarten: „Wann ist endlich Ostern?“, quakte sie gestern. „Ich hoffe, dass mir der Osterhase einen Schokohasen ins Nest stellt.“ Dann fiel Klara etwas ein. „Quakt mal: Wie werden diese Hasen eigentlich gemacht?“, schnatterte sie. Klar, dazu braucht es Schokolade. „Die stellen die Menschen aus Kakaobohnen her“, quakte unsere Entenfreundin Agnes. Das sind die Samen des Kakaobaumes, der in tropischwarmen Ländern wächst. Diese Samen müssen erst gären, dann werden sie geröstet und gemahlen. So entsteht eine Kakaomasse, die der Schokolade ihren typischen Geschmack gibt. Damit sie später richtig schön auf der Zunge zergeht, wird die Masse viele Stunden gerührt. So entsteht der zarte Schmelz. „Zu der Masse kommen natürlich noch viele andere Zutaten, vor allem eine Menge Zucker“, quakte Agnes. Dann wird etwas flüssige Schokolade in eine Hasenform gefüllt. Diese wird ganz schnell herumgeschleudert, sodass die Schokolade innen in der Form kleben bleibt. Die wird dann gekühlt, dadurch wird die Schokolade fest. Nun muss man sie nur noch aus der Form lösen – und fertig ist ein Osterhase, der innen hohl ist. „Oder zumindest fast fertig“, quakte Agnes. „Ein richtiger Osterhase braucht ein Fell und ein nettes Gesicht.“ Das bekommt er erst, indem er in Glanzfolie gehüllt wird. Die ist nämlich mit bunten Farben bedruckt. Eure Paula