Brauchtum

von Redaktion

In der Fränkischen Schweiz, im Pegnitz- und Wiesenttal, wurde Ende der 60er-Jahre des letzten Jahrhunderts ein alter österlicher Brauch wiederbelebt, der auf das 18. Jahrhundert zurückgeht. Dort werden wieder wie früher in der Karwoche in den Dörfern die alten sandsteinernen Brunnentröge mit bunten Ostereiern und grünen Girlanden geschmückt. Der Anlass für diesen Brauch war die große Wassernot, die einst hier im Winter herrschte. Wenn dann im Frühjahr die Brunnen wieder Wasser spendeten, war das ein Grund zur Freude. Der Brauch aus der Fränkischen Schweiz hat inzwischen seinen Weg auch in andere bayerische Regionen genommen. Und so finden wir liebevoll geschmückte Osterbrunnen in vielen Dörfern und sogar Städten – nicht nur in Franken.

BAUERN- UND WETTERREGELN

Wenn es am Karfreitag regnet, ist das ganze Jahr gesegnet.

Märzenblüte ist ohne Güte.

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