von Redaktion

„Wenn ich mir nur merken könnte, wo ich die Nüsse versteckt habe!“ So quiekte das Eichhörnchen Frau Quirli heute Morgen. Sie hoffte, noch was von ihren Wintervorräten zu finden. „Ich bekomme bald Kinder, da muss ich tüchtig essen“, quiekte sie. Nur leider hatte sie schon im Winter ihre liebe Not damit, ihre Vorräte wiederzufinden. „Aber eigentlich will ich vom Winter auch gar nichts mehr wissen“, quiekte sie jetzt und flitzte dann in einem Affenzahn durchs Geäst. „Ganz schön flink!“, quakte meine Entenfreundin Klara anerkennend. „Das könnte ihr sogar den Namen eingebracht haben“, schnatterte meine Entenfreundin Agnes dazwischen. „Das zumindest vermuten manche Zweibeiner.“ Demnach käme der Name Eichhörnchen von dem indogermanischen Wort „aig“. Das bedeutet, dass sich etwas schnell bewegt – so wie die Eichhörnchen. „Kommt der Name nicht einfach von der Eiche?“, quakte Klara. „Eichhörnchen fressen doch so gern Eicheln.“ Tatsächlich hatten aber auch Eichen früher einen anderen Namen. Bei den alten Germanen nannte man so einen Baum „Aik“. Erst später wurde daraus die Eiche. „Wahrscheinlich hat also beides zum Namen der Eichhörnchen beigetragen“, quakte Agnes. „Wobei sie in Bayern ja noch einen anderen Namen haben.“ Stimmt, hier quakt man auch einfach von den „Oachkatzln“. Eure Paula

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