von Redaktion

Als Ente bin ich am glücklichsten, wenn ich auf dem See paddeln kann. Dann sehe ich die vielen Tiere und das frische Grün – und freue mich am Leben. Noch schöner ist es aber, wenn ich einen wolkenlosen Himmel erblicke. „Herrlich“, quakte ich zu mir selbst. „Der sieht aus, als hätte ihn jemand blau angemalt.“ Aber das konnte ja gar nicht sein. „Es muss einen anderen Grund geben, warum der Himmel blau ist“, quakte ich – und watschelte zu Frau Dr. Raspelzahn. Die schlaue Biberin würde das bestimmt wissen.

Genau gequakt sieht es für uns nur so aus, als sei der Himmel blau. „Schuld ist die Atmosphäre“, sagte die Biberin. „So nennt man die Lufthülle, die unseren Planeten umgibt.“ Ehe die Sonnenstrahlen meine Schnabelspitze erreichen, müssen sie erst mal da durch. „Sie treffen dabei auf viele verschiedene Teilchen, aus denen die Lufthülle besteht“, sagte die Biberin. Das Sonnenlicht wiederum setzt sich aus Licht vieler verschiedener Farben zusammen. Blaues Licht ist besonders „kurzwellig“, wie man auch quakt. „Diese Lichtwellen breiten sich sozusagen in kurzen Schritten aus“, sagte die Biberin. „Das blaue Licht trifft darum besonders oft auf Luftteilchen.“ Dabei werden die blauen Lichtstrahlen aus der Bahn geworfen. Sie werden also gestreut. „Bis uns das Licht erreicht, hat es viele Umwege genommen“, sagte die Biberin. „Darum erscheint der Himmel blau.“ Eure Paula

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