von Redaktion

Viele Singvögel werden schon wenige Wochen nach dem Schlüpfen flügge. Entenküken hält ohnehin nichts im Nest – sie watscheln gleich ihrer Mama hinterher. Und früh flattern die Jungenten ganz auf eigenen Flügeln durch die Welt. „Bis aus einem Baby ein Erwachsener wird, dauert es dagegen viele Jahre“, quakte meine Entenfreundin Klara. „Wir Tiere werden da sehr viel schneller selbstständig.“ Das aber gelte nicht für alle, wie meine Freundin Agnes schnatterte. „Die Kinder von Schimpansen und Orang-Utans bleiben mehrere Jahre bei ihren Müttern“, quakte sie. Erst, wenn die Affenmama wieder ein Baby bekommt, löst sich das ältere Kind langsam. „Dazu müsst ihr wissen, dass Orang-Utans nur alle sechs bis sieben Jahre Nachwuchs bekommen“, quakte Agnes. Die Kinder sind also lang bei der Mama, ehe sie anfangen, die Umgebung auch allein zu erkunden und mal eine Nacht wegzubleiben. Auch die kleinen Tamarin-Äffchen kümmern sich recht lang um ihre Kinder. Ähnlich wie bei den Menschen bleiben die Affenkinder auch als Teenager noch in der Familiengruppe. „Und da werden sie auch dringend gebraucht“, quakte Agnes. „Und zwar als Babysitter für ihre Geschwister. So lernen sie gleich, wie man mit Affenbabys umgeht.“ Das hilft ihnen später, wenn sie groß sind und selbst Kinder bekommen. Eure Paula

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