Im Finanzskandal geht das Bistum Eichstätt weiterhin von einem Schaden im zweistelligen Millionenbereich aus. Dies sagte der Finanzdirektor der Diözese, Florian Bohn, bei der erstmaligen Vorstellung des gesamten Vermögens des Bistums. Es hatte 60 Millionen US-Dollar (51,5 Millionen Euro) in fragwürdige Anlagen investiert, nur ein Zehntel ist davon bislang zurückgeflossen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. In dem aktuellen Finanzbericht geht das Bistum von einem vollständigen Verlust der noch fehlenden 54 Millionen Dollar aus. „Wir haben es in der Bilanz so behandelt, als würde nichts mehr zurückkommen. Insofern können wir uns nur verbessern“, so Bohn. lby
6000 Gläubige haben in einer Unterschriftenliste den Erhalt des Konvent am Kloster Reutberg (Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen) gefordert. Die Listen wurden gestern im Ordinariat überreicht. In einer ersten Reaktion kündigte dieses gestern die Einrichtung einer Homepage an, um ihre Argumentationsweise darzustellen. ao