Wir weißen Enten finden unser Federkleid manchmal ein wenig langweilig. Gegen feuerrote Haut würden wir das trotzdem nicht eintauschen wollen: Um so einen Sonnenbrand zu verhindern, solltet ihr Zweibeiner euch stets mit Sonnencreme schützen. Meine Freundin Agnes hatte uns erklärt, dass es bestimmte Anteile des Sonnenlichts sind, die zu einem Sonnenbrand führen können: UV-Strahlen. „Die können die Zweibeiner aber nicht sehen“, quakte sie. „Es gibt übrigens sogar zwei Arten: die UV-A- und die UV-B-Strahlen. Erstere dringen nur ein kleines Stück weit in die Haut ein. UV-B-Strahlen schaffen es viel tiefer – und können daher auch viel mehr Schäden anrichten. „Mir tun die Zweibeiner leid“, flüsterte es da leise neben uns. Als ich mich umschaute, entdeckte ich einen Schmetterling auf einer Blüte. „Die Menschen sehen nicht, wie wunderschön diese Blüten hier in Wirklichkeit sind“, flüsterte der Falter. Dabei rollte er seinen langen Rüssel ein, mit dem er süßen Nektar aus Blüten saugt. „Und alles nur, weil die Menschen kein UV-Licht wahrnehmen können“, sagte der Falter. „Es ist so bedauerlich. Wo viele Blütenblätter doch so schön leuchten. Auch meine Flügel sind aus Faltersicht viel toller.“ Meine Freundin Klara ließ ihren Entenkopf hängen. „Die Armen!“, schnatterte sie. Denn so wie Schmetterlinge können auch wir Vögel UV-Licht sehen. Eure Paula