Frist für Fördergelder verlängert

von Redaktion

Fischbachau – Die EU-Kommission hat einer Fristverlängerung für die Förderung des Breitbandausbaus zugestimmt. Die Initiative dafür ist von der Gemeinde Fischbachau ausgegangen – von ihr profitieren nun elf Kommunen im Kreis Miesbach. Und 900 in ganz Bayern.

In vielen Gemeinden sorgten die Verzögerungen im Breitbandausbau für Ärger. Dass die Abgabefrist für die Förderanträge am 30. September 2018 ausgelaufen wäre, hatte aber offensichtlich niemanden beunruhigt. Der Fischbachauer Bürgermeister Josef Lechner (CSU) hatte hingegen schon im Mai vor den Konsequenzen gewarnt, wenn die Telekom aufgrund der Vielzahl an Aufträgen die vertraglich zugesicherten Termine nicht einhalten kann. Lechner wendete sich an Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU). Ihr sei es zu bedanken, dass die Bedeutung der Fristverlängerung auch im Finanzministerium erkannt wurde. Daraufhin hatte der zuständige Minister Albert Füracker den Antrag bei der EU-Kommission eingereicht. Weil auch der Freistaat Fördergelder beisteuert, muss nun der Oberste Rechnungshof noch zustimmen – doch dem steht wohl nichts mehr im Wege.  sg

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