von Redaktion

Den Ministerpräsidenten nass gemachtAn die Herzlichkeit im Oberland muss sich der Franke Markus Söder wohl erst noch gewöhnen. Beim Festzug am Sonntagmittag in Miesbach – die Stadt feierte ihre Stadterhebung vor 100 Jahren und die Feuerwehr ihr 150-jähriges Bestehen – gab sich auch Bayerns Ministerpräsident nebst Gattin Karin Baumüller-Söder (vorne 2.v.l.) die Ehre. Und musste erkennen, dass man in Oberbayern wenig Berührungsängste hat. Denn einige der vorbeidefilierenden Kameraden juckte es gehörig, mit den mitgeführten alten Handspritzen nicht nur in Richtung Zuschauer zu zielen, sondern auch die Gäste auf der Ehrentribüne nass zu machen. Das Ansinnen konnte Söder zunächst mit erhobenem Zeigefinger und kraft der Autorität seines Amtes abwehren – bis die Feuerwehr Kreuth an der Reihe war. Deren Mitglieder fackelten nicht lange, sondern hielten einfach mal frech drauf: Söder versuchte, hinter seiner Stellvertreterin Ilse Aigner (vorne 3.v.r.) Deckung zu finden, und seine Frau tauchte vollends ab. Wäre die Liaison zwischen der CSU und deren Ex-Tagungsort Wildbad Kreuth nicht schon beendet, man müsste nun wohl ernste Gespräche befürchten. Text: ddy / Foto: kn

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