von Redaktion

Gestern ist meine Freundin Klara über einen Seifenspender gestolpert. Die Plastikverpackung lag am Seeufer rum – und es war noch ein Rest Flüssigseife drin. Sie schimpfte wie ein Rohrspatz und kickte den Seifenspender mit dem Watschelfuß weg. „Die Zweibeiner mögen es sauber“, quakte Ente Agnes. „Ich verstehe nicht, warum sie unser Ufer dann nicht sauber halten.“ Meine Freundin quakte, dass Zweibeiner schon vor vielen tausend Jahren Seife erfunden haben. „Das älteste bekannte Rezept für eine Art Seife ist 4500 Jahre alt“, schnatterte Agnes. Das weiß man, weil eine Tontafel im heutigen Irak gefunden wurde. Darauf stand, wie man aus Pflanzenölen und Asche eine Art Seife herstellen kann. Sauber mochten es auch die Alten Römer. „Sie wollten gut riechen“, quakte Agnes. Das wünschten sich die Leute im Mittelalter zwar auch. „Aber waschen wollten sie sich lieber nicht. Sie dachten, das macht krank.“ Die Zweibeiner puderten und parfümierten sich lieber ein. „Hoffentlich haben sich die Menschen wenigstens hin und wieder die Hände gewaschen“, quakte Klara. Ein guter Rat: Da ihr Zweibeiner ständig etwas anfasst, bleiben an euren Fingern viele Bakterien und Viren kleben. „Die kriegt man am besten mit Wasser und Seife ab“, quakte Agnes. „Letztere muss nicht flüssig sein.“ Wichtig ist, dass man sich beim Händewaschen genug Zeit lässt. Nur so gehen die Keime gut ab. Eure Paula

Artikel 11 von 11