Fahndung

Schnitt-Attacke auf BRK-Mitarbeiter

von Redaktion

Starnberg – Ein dunkler Schatten eilte auf ihn zu, dann ein Schmerz im Arm: Ein Unbekannter hat in Starnberg einem Mitarbeiter des dortigen Bayerischen Roten Kreuzes eine zehn Zentimeter lange Wunde zugefügt – vermutlich mit einem Messer oder einer Scherbe. Die Attacke am frühen Mittwochmorgen kam völlig aus dem Nichts: Als der 60-Jährige, der seit rund 25 Jahren für das Rote Kreuz arbeitet, gegen 5.30 Uhr das BRK-Gebäude an der Kaiser-Wilhelm-Straße betrat.

Kaum hatte er die Tür geöffnet, kam ihm der Angreifer entgegen und ritzte seinem Opfer den Arm auf. Sofort holte der 60-Jährige Hilfe, doch der Mann entkam und blieb unerkannt. Die Kripo geht bisher davon aus, dass es sich bei dem Täter um einen ertappten Einbrecher handelt. Das Opfer beschreibt ihn als etwa 25 Jahre alt, dunkelhäutig, mit kurzen, dunklen Haaren und Dreitage-Bart, der eine schwarze Jeans und ein schwarzes T-Shirt mit weißer Schrift auf der Brust trug.

Dem 60-Jährigen geht es bereits besser – die Wunde wurde in der Klinik versorgt. Allerdings macht ihm der Vorfall laut BRK psychisch zu schaffen. Peter Schiebel

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