Die ältesten Volksfeste in Bayern gehen auf Märkte zurück. Benannt wurden sie meist nach Heiligen, so kam es zu Jakobi-, Leonhardi- und Nikolausmärkten. Daneben gab es auch Viktualien-, Vieh- und Haferlmärkte, ja sogar Ledigen- und Verheiratetenmärkte. Viele Märkte entstanden zum Namensfest, zum Patrozinium von Ortsheiligen, sie hießen in Altbayern „Kirta“, „Kirwa“ oder „Dult“. Neben den alten Jahrmärkten, Dulten und Kirchweihen, die auf kirchliche Traditionen zurückgehen, entstanden im 19. Jahrhundert „Volksfeste“ ohne jeglichen kirchlichen Bezug, so das Oktoberfest und das Straubinger Gäubodenfest.
BAUERN- UND WETTERREGELN
Was der Juli verbricht, rettet der September nicht.
Im August viel Regen ist dem Wein kein Segen.