von Redaktion

Noch ist es nicht allzu kalt am See. Wenn ich aber an den nahenden Winter denke, friert es mich schon jetzt: Brr, am liebsten würde ich es wie Igel Egon machen und Eis und Schnee verschlafen. Wir Enten halten leider keinen Winterschlaf. Ich will aber nicht klagen, immerhin paddle ich nicht durchs Polarmeer rund um Nord- und Südpol. Dort treiben im Wasser gewaltige Eisberge. Solche gibt es bei uns zum Glück nicht. Es kann allenfalls passieren, dass der See von oben her zufriert. Dann bildet sich eine dicke Eisschicht – aber niemals ein Eisberg. Ich frage mich, wie das überhaupt möglich ist. Also: dass aus eiskaltem Meer ein riesiger Eisberg emporwächst. Um das herauszufinden, habe ich meinen Schnabel in ein paar Bücher gesteckt – und herausgefunden: Eisberge entstehen gar nicht aus Meerwasser. Sie brechen manchmal von den Rändern großer Eisflächen an Land ab – und die bestehen aus Süßwasser. Stürzen die Eisbrocken ins Wasser, nennt man das „kalben“ – also genau wie die Geburt eines Kuhkindes. Das passt nur so halb, denn Eisberge können echte Riesen sein: Manche sind bis zu 150 Kilometer lang und wiegen einige Millionen Tonnen. Ein großer Teil des Eisbergs liegt dabei unter dem Wasser, nur ein Achtel davon darüber. Eure Paula

Artikel 7 von 11