München – Das seit September erhältliche bayerische Landespflegegeld von 1000 Euro im Jahr haben etwa 285 000 Menschen mit Pflegegrad zwei und höher bereits beantragt. Die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) teilte in München mit, das Geld ermögliche Pflegebedürftigen mehr Selbstbestimmung. Sie könnten sich damit etwas gönnen, was sie sich in ihrem normalen Alltag nicht leisten können. Das Landespflegegeld ist Bestandteil eines Pflege-Pakets der Bayerischen Staatsregierung mit rund 400 Millionen Euro. Dazu zählt auch ein Fünf-Millionen-Euro-Programm für insgesamt mindestens 500 neue Plätze für die Kurzzeitpflege, und eine staatliche Investitionskostenförderung in Höhe von 60 Millionen Euro für stationäre Pflegeplätze. Damit sollen ab 2019 bis zu 1000 Pflegeplätze jährlich gefördert werden. 1800 Pflegeheime in Bayern sollen so „einen bedarfsgerechten Versorgungsmix“ anbieten können. epd