von Redaktion

Uns Enten zieht es früh ans Wasser: Kaum sind die Küken aus dem Ei geschlüpft, watscheln und schwimmen sie auch schon ihrer Mama hinterher. Es ist wirklich praktisch, wenn man das Schwimmen nicht erst mühsam lernen muss – so wie ihr Zweibeiner. „Da haben es die Nutrias, die du neulich in der Stadt getroffen hast, leichter“, quakte meine Entenfreundin Agnes. Diese Pelztiere, die ein wenig wie kleine Biber mit Rattenschwanz aussehen, gehören zu den Säugetieren. Ihre Jungen können schon bald nach der Geburt herumlaufen – und schwimmen. „Genau wie wir sind diese Tiere perfekt an ein Leben an und im Wasser angepasst“, erklärte mir Agnes. Zwischen ihrer seidigen Unterwolle und der Haut bildet sich eine Luftschicht. „Sie schützt die die Haut vor Nässe“, quakte Agnes. „Auch die äußere Schicht des Pelzes ist wasserdicht. Sie besteht aus sogequakten Grannenhaaren.“ An den Hinterfüßen haben Nutrias Schwimmhäute zwischen den Zehen. Ihre Vorderfüße sind lang und perfekt zum Graben. „Damit buddeln sie zum Beispiel Wurzeln aus oder graben sich eine Wohnröhre in die Erde.“ Leider richten sie dabei ziemliche Schäden an: Sie graben ihre Wohnungen nämlich oft in Deichen, die die Zweibeiner vor Hochwasser schützen sollen. Eure Paula

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