Seid ihr mit eurem Namen zufrieden – oder würdet ihr gern anders heißen? Ich finde, mein Name passt sehr gut zu mir. „Paula“ kommt aus dem Lateinischen, übersetzt bedeutet das so viel wie „die Kleine“. Das passt gut, schließlich bin ich nun wirklich keine Riesin. Doch nicht nur jedes Tier bei uns am See hat einen Namen, der mal mehr, mal weniger gut passt. Zweibeiner geben auch jeder Tierart, die sie neu entdecken, einen zweiteiligen Namen. Dieses System hat sich einst der schwedische Naturforscher Carl von Linné ausgedacht. Ein Beispiel gefällig? Die Stockente wird von Biologen „Anas platyrhynchos“ genannt. Dabei ist mit „Anas“ die Gattung gemeint, also eine Gruppe eng verwandter Tierarten. Das ist also so etwas wie ihr Nachname. Der Zusatz „platyrhynchos“ verrät, welche Art genau gemeint ist, ist also quasi der Vorname. Oft bekommen Tiere und Pflanzen Namen, die etwas über ihr Aussehen, Besonderheiten oder ihren Entdecker verraten. Es wurden aber auch schon Arten nach Prominenten benannt – wie etwa „Aptostichus angelinajolieae“. Gemeint ist eine Spinne, die nach Schauspielerin Angelina Jolie benannt ist. Der Professor, der das Tier entdeckt und benannt hat, wollte damit Jolies Arbeit für das UN-Flüchtlingshilfswerk würdigen. Eure Paula