Schurken in der Hüttennacht

von Redaktion

BAYERISCHE SEITEN Explosionen im neuen Jennerwein-Krimi

Explosionen, Drohnen-Attacken und Verfolgungsjagden, Pflichtstoff drittklassiger Autobahnpolizeiserien im Privat-TV, halten Einzug in die sonst so hintergründige Kommissar-Jennerwein-Reihe von Jörg Maurer. Dass es trotzdem nicht platt wird, phasenweise eher eine Parodie auf die Knallbummkrach-Krimis, liegt an Maurers Erzählkunst und Sprachwitz. Diesmal zieht sich das Ermittlerteam privat auf eine winterliche Berghütte zurück – wird da aber von großen und kleinen Schurken eingeholt, bedroht, bekämpft.

Die Alpenkrimi-Reihe spielt wie immer in Garmisch, ohne den „Kurort“ je zu nennen. Und (noch) ohne dass die Gegend zu klein wäre für weitere, neue Folgen. Maurer fügt seinen Figuren diesmal ein paar neue Facetten hinzu, schweift ab in Jennerweins Jugend. Für Einsteiger in die Reihe nicht so geeignet, für Stammleser sehr unterhaltsam. Auch wenn die Ex-Bestatter Grasegger diesmal echt zu kurz kommen.  cd

Artikel 1 von 11