Garmisch-Partenkirchen – Seit Silvester wird am Kramer (Kreis Garmisch-Partenkirchen) ein 51-Jähriger aus Wuppertal vermisst. Er war am Montag zu einer Bergtour aufgebrochen. Als er am Nachmittag noch nicht zurückgekehrt war, alarmierten seine Angehörigen die Bergwacht. Die sofort eingeleitete Suchaktion mit neun Bergrettern dauerte bis in die Morgenstunden.
Die Hoffnung, den Vermissten am Dienstag zu finden, zerschlug sich ebenfalls. Neben der Bergwacht machten sich Beamte der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei und die Mannschaft des Polizeihubschraubers auf die Suche. Ein Unterfangen, das angesichts der Neuschnee-Mengen und der damit einhergehenden Lawinengefahr für sie mit hohem Risiko verbunden war. Letztlich „musste die Suche aufgrund des immer schlechter werdenden Wetters ergebnislos abgebrochen werden“.
Ein weiterer Flug war gestern nicht möglich. Zu Fuß versuchten Beamte der Alpinen Einsatzgruppe noch, den Wuppertaler zu finden – wieder vergeblich. Die Einsatzkräfte gehen mittlerweile von einem Unglück aus. Die Suche wird fortgesetzt, sobald das Wetter besser ist. tab