IN KÜRZE

Klopfgeräusche: Flüchtlinge im Lkw

von Redaktion

Eine 17-Jährige soll ihren kleinen Sohn im nördlichen Oberbayern umgebracht haben. Wegen Mordes muss sich die junge Mutter ab 4. Februar vor der Jugendkammer des Landgerichtes in Ingolstadt verantworten. Laut Anklage hatte die Jugendliche dem ein Jahr alten Buben die Luftzufuhr abgeschnitten. Weitere Details zu der Tat wurden nicht genannt. Aufgrund des Alters der Angeklagten findet der Prozess hinter verschlossenen Türen statt.  lby

Das Landesamt für Umwelt hat einen weiteren Wolfsnachweis bekannt gegeben. Demnach stammen die tödlichen Verletzungen, die Ende Oktober vergangenen Jahres ein Kalb und ein Muttertier im Landkreis Ostallgäu erlitten hatten, eindeutig von einen Wolf. Das wurde durch genetische Analysen nachgewiesen. Es handelt sich nicht um das Tier, dass schon im Sommer 2019 im Oberallgäu nachgewiesen worden war.  mm

Das Klopfen aus dem Inneren seines Aufliegers hat einen Lastwagenfahrer auf drei Flüchtlinge aufmerksam gemacht. Laut Polizei suchte der 49-Jährige auf einem Autohof in Dasing (Landkreis Aichach-Friedberg) Hilfe, nachdem er die Klopfgeräusche gehört hatte. Die alarmierten Beamten öffneten den Anhänger und entdeckten drei junge Afghanen, die sich zwischen geladenen Möbelstücken versteckt hatten. Die Männer zwischen 16 und 19 Jahren waren ohne Pässe und erforderliche Visa eingereist. Der Lastwagen war am Freitag von Südosteuropa in Richtung Schweiz unterwegs. Die Männer waren mindestens zwei Tage im Lkw.  lby

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