Oberammergau – Die Privatwaldgemeinschaft (PWG) Oberammergau hat beim Landratsamt Garmisch-Partenkirchen die Einrichtung eines 50 Hektar großen Wildschutzgebietes beantragt. Anlass sind mehrere Fälle, in denen frei laufende Hunde am Hörnle Rehe und Hirschkälber rissen (wir berichteten). Sollte der Antrag genehmigt werden, würde in dem Gebiet von 15. November bis 15. April ein generelles Betretungsverbot bestehen. „Bei dem vielen Schnee derzeit braucht das Wild dringend seine Ruhe“, begründet PWG-Geschäftsführer Anton Burghart den Antrag. „Es ist stark geschwächt und hat keine Chance, einem wohlgenährten Hund zu entkommen.“ Der Forstwirt appellierte erneut an Spaziergänger, ihre Hunde im Wald angeleint zu lassen und auf den Wegen zu bleiben. hut