Im Fasching ist die Welt der Zweibeiner bunter als sonst: Viele Menschen schlüpfen in farbenfrohe Kostüme. Im Dorf in der Nähe des Sees regnet es sogar Konfetti, Luftschlangen und Bonbons. Dort gibt es nämlich jedes Jahr einen kleinen Faschingszug, der viele Zweibeiner aus umliegenden Orten anlockt. So auch in diesem Jahr – und wir Enten waren natürlich dabei. Von einem Balkon aus schauten wir dem närrischen Treiben zu. „Da unten hätte ich Angst, dass mir die Zweibeiner auf meine Watschelfüße treten“, quakte meine Freundin Klara. Der Faschingszug konnte sich sehen lassen: Da gab es Narren mit Trommeln und Trompeten, die im Vorbeiziehen musizierten. Andere kostümierte Zweibeiner warfen Bonbons in die Menge. „Das mit dem Faschingszügen war wirklich eine gute Idee der Zweibeiner“, quakte Klara. „Das stimmt. Die Idee ist aber schon sehr alt“, quakte meine Freundin Agnes. Faschingszüge gibt es schon lang: In Nürnberg ziehen die Narren seit 1397 durch die Straßen. Damit ist das der älteste bekannte Faschingszug, den es noch gibt. Eure Paula