in den Alpen

von Redaktion

München – Die Wetterdienste aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erwarten durch den Klimawandel bis Ende des Jahrhunderts im Alpenraum einen Temperaturanstieg um mindestens zwei Grad Celsius im Jahresdurchschnitt. Dadurch werde es im Winter deutlich weniger und in kürzeren Zeiten zum Skifahren geeigneten Schnee geben, heißt es in einem am Freitag veröffentlichten gemeinsamen Positionspapier. Exakte Aussagen zur konkreten Wetterentwicklung in näherer Zukunft seien allerdings schwierig.

Grundsätzlich betrifft die zu erwartende Erwärmung demnach alle Jahreszeiten. Im Winter werde als Folge davon im Laufe des Jahrhunderts „die für den Skisport geeignete natürliche Schneedecke in mittleren Lagen im Alpenraum und in den Mittelgebirgen weiter zurückgehen“. Vor allem im Spätwinter werde sich die Dauer der Schneebedeckung um Wochen reduzieren, im Frühwinter falle der Effekt geringer aus. Auch die künstliche Beschneiung werde dadurch seltener möglich sein.  afp

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