Mollath steht Entschädigung zu
Der Fall Gustl Mollath geht weiter. Deutschlands bekanntestes Justizopfer fordert Entschädigung vom Staat. Und tatsächlich hat er gute Chancen. Denn das Gericht geht davon aus, dass seine Einweisung in die Psychiatrie „rechtswidrig im Sinne der Menschenrechtskonvention“ war.
München – Gustl Mollath (62) erscheint wie immer im feinen Anzug vor Gericht – mit roter Krawatte und gelb-grünem Einstecktuch. Flankiert wird er von seinem Anwalt Hildebrecht Braun und seinem Unterstützer Wilhelm Schlötterer, bekannter CSU-Kritiker. „Wir sind drei kleine Männlein gege