BRAUCHTUMS

von Redaktion

BRAUCHTUM

Die Einhaltung der einst sehr strengen Fastengebote machte auch Pfarrhaushälterinnen zu schaffen. Da mussten sie ganz schön erfinderisch sein, um ihre strengen geistlichen Herren zufriedenzustellen. Sie waren ja gehalten, die kirchlichen Gebote gewissenhaft einzuhalten, verstanden es aber, aus den zugelassenen Nahrungsmitteln recht köstliche Gerichte auf den Tisch zu bringen, mit denen die Fastenzeit erträglich wurde. Die Regensburger Pfarrersköchin Anna Huber verfasste im Jahre 1870 ein eigenes Kochbuch für die Fastenzeit. Wie alle ihre Kolleginnen klagte sie: „Die Fastenküche erfordert stets das meiste Nachdenken und den meisten Aufwand von Geschicklichkeit.“

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Märzenschnee und Jungfernpracht halten oft nur eine Nacht. Zu Mariä Verkündigung kommen die Schwalben wiederum.

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