Sie befällt vor allem Ahornbäume und kann auch dem Menschen gefährlich werden: Die sogenannte Rußrindenkrankheit breitet sich im Freistaat aus. Nach Unterfranken sind laut Bayerischer Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) nun auch Mittelfranken und Oberfranken betroffen. Die Rußrindenkrankheit ist ein Pilz, der vor allem Ahornbäume befällt, besonders den Bergahorn. Bei Menschen kann die Baumkrankheit Entzündungen in der Lunge auslösen und zu Reizhusten, Fieber, Schüttelfrost und Atemnot führen. In 23 bayerischen Gemeinden sei die Baumkrankheit aufgetaucht, sagte Ludwig Straßer von der LWF in Freising. Es sei denkbar, dass sich der Pilz weiter ausbreite. Das Gesundheitsamt des Landkreises Würzburg rät Spaziergängern, Verdachtsgebiete zu meiden. Hinweise auf betroffene Regionen erhielten Bürger in den Amtsblättern und auf den Internetseiten der Gemeinden. Bei Symptomen wie Atemnot und Fieber sollten Patienten den Arzt auf eventuelle Waldbesuche und Baumkontakte hinweisen. lby