Dorfwirtin auf Mörderjagd

von Redaktion

BAYERISCHE SEITEN Ein Heimatkrimi mit schwierigem Thema

Die Dorfwirtschaft hat sie aufgegeben, aber Herbergsmutter ist Eva Brunriedl immer noch: Sie stellt ihre Räume Flüchtlingen zur Verfügung und wird als Betreuerin „Good Mama“ genannt – bis sie sich mit einer neuer Gruppe von Bewohnern überwirft und alles hinschmeißt. Dann aber wird einer ihrer Schützlinge umgebracht. Weil die Polizei nicht energisch genug ermittelt, geht die ehemalige Wirtin mit ihrer Nichte Felicitas in Niederbayern auf Mörderjagd. Bald trachtet der Mörder den Frauen nach dem Leben.

Jutta Mehlers Krimi „Zwei Frauen und ein Mord“ hat mit den Auswirkungen der Flüchtlingskrise in der bayerischen Provinz nicht den leichtesten Stoff zum Thema. Tatsächlich manövriert die Autorin sich und den Leser sicher durch eine Geschichte, die versucht, Vorurteile zu widerlegen und gleichzeitig bis zum Ende spannend zu bleiben. Und das gelingt ihr auch.  kb

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