„Nie wieder“ heißt nie wieder!

von Redaktion

Holocaust-Gedenkveranstaltungen warnen vor Rassismus

Dachau – Es sollte nicht nur Erinnerung sein, sondern auch Mahnung: Am Samstagabend trafen sich rund 100 Teilnehmer am Todesmarsch-Mahnmal in Dachau, um der Opfer des Holocaust zu gedenken – und damit ein Zeichen gegen den erstarkenden Antisemitismus und Rassismus in Europa zu setzen. Dachaus Oberbürgermeister Florian Hartmann fand ernste Worte: „74 Jahre sind seit dem millionenfachen Morden in Konzentrations- und NS-Lagern vergangen“ – und doch sei ein erstarkender Rechtspopulismus und Antisemitismus zu beobachten.

Bei den Gedenkfeiern am Sonntag in der KZ-Gedenkstätte Dachau zeichnete Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, ein ebenso düsteres Bild. Sie rief die Gesellschaft und insbesondere die jüngere Generation dazu auf, Haltung zu zeigen. „,Nie wieder’ muss ,nie wieder’ bleiben“, sagte sie.  nn

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