DIE GESCHICHTE DES ALPENVEREINS

von Redaktion

9. Mai 1869: Gründung der Sektion München des Deutschen Alpenvereins.

1873: Beschluss über Fusion von DAV und ÖAV zum Deutschen und Oesterreichischen Alpenverein.

1880: Erste Gletschermessungen durch die Sektionen Meran (Langtaler Gletscher), Klagenfurt (Pasterzengletscher) und Berlin (Schwarzensteinferner).

1882: Ausarbeitung einer Bergführerordnung und Ausgabe eines Bergführerabzeichens.

1898: Beschluss zur Erbauung einer meteorologischen Station auf der Zugspitze. Finanzielle Unterstützung durch das kgl. bayerische Staatsministerium des Innern.

1907: Appell, bei Hüttenbauten „das Bedürfnis des wirklichen Bergsteigertums“ und nicht „die Interessen der Fremdenindustrie“ zu berücksichtigen.

1914: Unterstützung der deutschen und österreichischen Kriegsparteien mit Resolution des Hauptausschusses: „Der Kampf mit den Gewalten der Alpennatur hat uns gestählt für den Kampf mit unseren Feinden und gegen die Mühsal der kommenden Zeit.“

1919: Gründung der Bergwacht zur Bekämpfung der „Verwilderung der Sitten“ in den Bergen.

1922: Verstärkter Hüttenausbau, um dem „Massenandrang“ gerecht zu werden.

1929: Beschluss zum Verkauf von günstigem „Bergsteigeressen“ und Teewasser auf Hütten

1938: Umbenennung des DuOeAV in Deutscher Alpenverein, Eingliederung in den Nationalsozialistischen Reichsbund für Leibesübungen (NSRL).

Oktober 1945: Der Alpenverein in Deutschland wird als Unterorganisation des NSRL aufgelöst. Ab dem Winter 1945/46 werden einzelne Sektionen wiedergegründet.

1958: Der DAV setzt einen Schwerpunkt im Natur- und Landschaftsschutz, ausgelöst durch zahlreiche neue Bergbahnen. Es wird beschlossen, keine weiteren Hütten und Wege in den bayerischen Alpen zu bauen.

1988: Der Hüttenschlafsack wird eingeführt.

2013: Die DAV-Hauptversammlung spricht sich gegen eine Durchführung der Olympischen Winterspiele in München für 2022 aus.

2014: Der DAV protestiert gegen den Ausbau des Skigebiets Sudelfeld. Quelle: „Die Berge und wir. 150 Jahre DAV“

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